Schlafsofa
Wieder einmal haben sich Übernachtungsgäste angesagt, aber wo bringen wir sie unter? Und die nächste Party steht auch ins Haus. Da wird es sicher wieder spät und einige finden kaum nach Hause.
Gut beraten ist, wer für solche Fälle ein Schlafsofa bereithält. Das praktische Möbelstück kann im Gästezimmer stehen, als Sitzgelegenheit im Jugendzimmer dienen oder auch Teil der Couchgarnitur im Wohnzimmer sein. Schlafsofas gibt es in jeder Ausführung und Preisklasse. Wer nur über einen schmalen Geldbeutel verfügt, wählt ein einfaches Modell: Drei aneinander genähte Teile können an den Nähten zusammengeklappt aufbewahrt oder als Sitzhocker verwendet werden. Kein ganzes Schlafsofa, aber eine Zwischenform. Im Bedarf faltet man sie einfach auseinander und hat direkt auf dem Boden eine etwas dickere Unterlage. Besonders für junge Leute und bei wenig Stauraum oder Stellplatz ist das eine recht bequeme Alternative zur noch härteren Isomatte.
Schlafsessel gibt es auch komfortabler. Damit nähern sie sich in ihrer Bequemlichkeit dem Schlafsofa. Ebenfalls ausklappbar, fehlt ihnen allerdings naturgemäß der Bettkasten. Wer also den Platz in seiner Wohnung zur Verfügung hat, ist mit einem echten Schlafsofa sicher besser bedient. Lässt sich darunter im kleinen, aber erstaunlich aufnahmefähigen Bettkasten ein Kopfkissen und mindestens eine Decke locker unterbringen, bietet das Sofa ausgeklappt zwei Personen Platz – einer der größten Vorteile gegenüber den fahrbaren Klappliegen oder Schlafsesseln. Alternativ kann man es auch selber bauen (Unser Tipp: http://www.bettkasten.net/bau/).
Natürlich kann man auf einem qualitativ sehr guten und breiten Sofa auch ohne die Ausklappfunktion eine ganz annehmbare Nacht verbringen – allein. Aber die Vorteile einer Schlafcouch sind mit ihren speziell darauf abgestimmten Federsystemen doch größer.